Wintergarten-Glossar
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Wintergarten, Terrassendach und Verglasung — von A bis Z erklärt, mit den Normen und Kennwerten, die im Angebot Ihres Fachbetriebs wirklich auftauchen.
E
G
g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)
Der g-Wert gibt an, welcher Anteil der auf die Scheibe treffenden Sonnenenergie tatsächlich in den Raum gelangt. Er ist dimensionslos und wird als Zahl zwischen 0 und 1 oder in Prozent angegeben: g 0,60 bedeutet, dass 60 % der Sonnenenergie hindurchkommen. Beim Wintergarten entscheidet er darüber, ob der Raum im Sommer erträglich bleibt.
GEG (Gebäudeenergiegesetz)
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) war das bundesweite Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Gebäude, Heizung und Gebäudehülle. Zum 29. Juli 2026 wurde es durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) abgelöst und neu nummeriert. Für Wintergärten gilt unverändert der Grundsatz: Nur beheizte Anbauten fallen unter das Gesetz, unbeheizte Kaltwintergärten nicht.
I
K
S
T
Tauwasser (Kondensat)
Tauwasser entsteht, wenn feuchte Raumluft auf eine Oberfläche trifft, die kälter ist als der Taupunkt der Luft. Bei 20 °C Raumtemperatur und 50 % relativer Luftfeuchte liegt dieser Taupunkt bei 9,3 °C — jede Innenfläche darunter beschlägt. Im Wintergarten sind die kältesten Stellen der Glasrand und ungedämmte Profile.
Thermische Trennung
Thermische Trennung bezeichnet Isolierstege aus Kunststoff, die ein Aluminiumprofil in eine innere und eine äußere Schale teilen und den direkten Wärmefluss unterbrechen. Üblich ist glasfaserverstärktes Polyamid, das Wärme rund 500-mal schlechter leitet als Aluminium. Ohne thermische Trennung ist ein beheizter Wintergarten weder energetisch zulässig noch tauwasserfrei zu betreiben.
U
Ü
V
W
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